Google war bereit 100 Millionen Dollar an die Musik-Label zu zahlen

Laut amerikanischen Medienberichten war Google bereit für seinen Musikdienst 100 Millionen Dollar an die Musiklabel für Streaming-Rechte zu bezahlen. Den Musikverlagen war das zu wenig, sie lehnten ab.

Somit startete die Beta-Phase des Music Lockers (Schließfach) anders als geplant. Derzeit können eingeladene Nutzer in den USA lediglich ihre bereits vorhandenen Songs auf die Google-Server hochladen und dann auf jedem Gerät mit Internetzugang (Rechner, Tablet, Smartphone) abspielen.

Die Idee ist allerdings, dass die Musik-Label ihren kompletten Rechtekatalog für den Musikdienst freigeben. Googel würde abgleichen, für welche Songs der Nutzer bereits Rechte besitzt und diese Lieder im Locker freischalten. So hat es angeblich Apple für seinen Musikdienst mit drei Labeln bereits vereinbart.

Auch Amazon mit seinem Cloud Player dürfte an einer derartigen Lösung interessiert sein, denn erst die komplette Musiksammlung auf einen Server zu laden ist umständlich. Hier dürften die Dienste Pandora (Radio) und Spotify (Musik-Streaming) bei den Kunden einfacher haben. Gerüchteweise kooperiert Spotify mit Facebook. Zumindest in den USA könnten dann Nutzer gemeinsam in dem Netzwerk Musik hören.

Musik ist das nächste große Medienthema bei sämtlichen Anbietern von Apple über Amazon bis Google. Alle setzen auf Lösungen in der Wolke (Cloud Computing). Für die mobile Nutzung auf dem Smartphone dürfte das problematisch werden, da die Netzabdeckung aus eigener Erfahrung (weiße Flecken, Tunnel, Eisenbahn-Wagons mit schlechtem Empfang) nicht so, dass man getrost auf eine Datenverbindung setzen könnte.

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