Erste Schritte für Android-Einsteiger

Allmählich setzen Smartphones sich auch bei Menschen ohne große Technikaffinität durch. Und immer häufiger haben auch komplette Neulinge Android-Geräte in der Hand. Hier ein paar nützliche Starter-Tipps die eventuell auch für ehemalige iPhone- und BlackBerry-Nutzer interessant sind.

1. Homescreen einrichten & navigieren
Der Homescreen, sozusagen die Startseite des Handys, kann bei Android-Systemen ganz individuell auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Sieben „Seiten“ hat der Start-Screen, die befüllt werden können (oder auch nicht). Das „Tuschkasten“-Symbol unten rechts führt zum Zugriff auf die zahlreichen Möglichkeiten zu Personalisierung. Neben der Einrichtung von Hintergrund-Bild und den üblichen Themes ist der Homescreen vor allem für den schnellen Zugriff auf viel genutzte Apps. Dabei können neben einfachen Verknüpfungen zu den Apps auch verschiedene „Widgets“ auf die sieben Screens verteilt werden.

Nützlich zum Beispiel: Kalender-, Email-und Facebook-Widget, um für einen schnellen Überblick diese Funktionen nicht zwingend öffnen zu müssen. Ein gut eingerichteter Homescreen kann die Android-Nutzung gleich zu Beginn erheblich vereinfachen.

Weitere Einstellungs-Optionen bieten die Benutzeroberflächen der diversen Gerätehersteller. Motorola nennt sein Menü Motoblur, bei Samsung heißt es Touchwiz und bei HTC Sense.

2. Navigations-Tipps
Ein paar ganz grundsätzliche Tipps für schnellere Navigation des neuen Smartphones:

  • Kurzer Fingertipp auf „Home“ Taste: Alle sieben Seiten des Homescreens öffnen sich nebeneinander und können so schneller angewählt werden.
  • Langer Fingertipp auf „Home“ Taste: Die zuletzt genutzten Apps werden angezeigt und können direkt angewählt werden.
  • Benachrichtigungen: In der Statusleiste werden Benachrichtigungen für Apps als kleine Symbole angezeigt. Durch Nach-unten-Ziehen der Statusleiste können Details dazu angesehen werden und der direkt Zugriff auf die App ist möglich.

3. Energiespar-Widget
DAS Widget für jeden Homescreen. Jeder Nutzer wird das Widget zu schätzen wissen, wenn man mal mitten am Tag verzweifelt auf den niedrigen Akkustand schaut und kein Ladegerät dabei hat. Mit dem Widget lassen sich die Akkufresser GPS, Bluetooth und W-Lan auf die Schnelle ausstellen. Für Smartphone-Neulinge an dieser Stelle der Hinweis, dass diese Funktionen ohnehin unterwegs besser ausgestellt werden sollten, allein schon mit Hinblick auf die Akkuleistung. Außerdem können die automatischen Aktualisierungen für Push-Benachrichtigungen deaktiviert werden (Apps aktualisieren sich dann nicht mehr im Hintergrund, sondern nur manuell). Damit sollte die Akkulaufzeit sich schon erheblich verlängert haben. Zur Not lässt sich im Energiespar-Widget noch die Bildschirmhelligkeit steuern – in der dunkelsten Stufe sieht man zwar kaum noch etwas, aber immerhin hält der Akku so noch einmal deutlich länger.

4. Apps, ohne die es nicht geht
Und zuguterletzt noch ein Paar Tipps für Apps, die das Leben ein wenig besser machen. Die Apps werden auf Android-Systemen übrigens im Android Market gekauft, die Nutzung ist auch für komplette Smartphone-Neulinge denkbar einfach.

Qype – unterwegs immer schnell das beste Restaurant/Café/Geschäft in der Nähe finden. Unverzichtbar vor allem in fremden Städten. Auch nützlich, wenn man beispielsweise im Lieblingsrestaurant von unterwegs reservieren möchte, die Nummer aber nicht parat hat – angerufen werden kann mit nur einem Tippen.

FriendCaster – Die offizielle Facebook-App für Android, die standardmäßig installiert ist, beschimpfen die meisten Nutzer vollkommen zu Recht als katastrophal. FriendCaster mutet zwar manchmal etwas kompliziert an, bietet aber die Möglichkeit individueller Privatsphäre-einstellungen für alle Updates und integriert alle Facebook-Funktionen, die man täglich so braucht.

WhatsApp – Vor allem BlackBerry-Umsteiger werden diese App zu schätzen wissen, da die meisten bestimmt den BlackBerry Messenger genutzt haben. WhatsApp hat den Vorteil, dass mit Nutzern aller gängigen Systeme kostenlose Kurznachrichten ausgetauscht werden können. Für komplette Smartphone-Neulinge dürfte die App besonders dann interessant sein, wenn man keine SMS-Flatrate hat – eine ausführliche Besprechung der App findet sich hier.

picplz– Neidisch auf die hübschen Instagram-Bilder von iPhone-Nutzern? Instagram gibt es zwar fürs Android nicht, dafür aber picplz. Auch damit lassen sich spontane Schnappschüsse mit Retro-Filtern erheblich verschönern.

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