Chromebooks: Googles Angriff auf Microsoft und Apple

Nach Browser und Smartphone-Betriebssystem (Android) kommt jetzt der eigene Rechner von Google. Wobei die Suchexperten nicht die Hardware herstellen, aber das Betriebssystem, Chrome OS, stammt aus den Entwicklerstuben. Soll man es Notebook oder Netbook nennen? Es ist mehr ein Cloudbook, denn Anwendungen, Inhalte und Updates für das System kommen aus der „Wolke“.

Die Rechner von Acer und Samsung sollen innerhalb von acht Sekunden arbeitsbereit sein. Ein Schlag ins Gesicht von Microsoft. Die Programme heißen Apps und kommen aus dem Android Market. Virenprogramme sind nicht notwendig, der Schutz ist bereits ins Betriebssystem integriert (Sandboxing und Verified Boot). Updates kommen aus dem Web. Auch die Dateien, Musik, Filme und alles weitere liegt auf Google-Servern. Der Vorteil: Der Verlust oder Totalschaden des Geräts für den Nutzer ist nicht dramatisch. Es existiert immer noch eine Kopie. Das ist auch bei einem Gerätewechsel vorteilhaft: Man gibt sein Google-Konto an und alles ist wieder da. Benötigt man wirklich mal ein Datei, legt man sie auf der Festplatt im Chromebook ab.

Der Nachteil: Das Chromebook ist für „always on“ ausgelegt, benötigt also stets via WLAN oder 3G eine Verbindung ins Internet. Darum kommen die Geräte mit einer simyo SIM-Karte. Die Preise für Deutschland sind noch nicht bekannt. Verfügbar sind die Geräte ab dem 15. Juni 2011

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