Jeder Schritt zählt – der Fitbit

Der Fitbit-StickMDie Fitbit-App für AndroidDas Fitbit-Dashboard im Webein neuestes Lieblingsgadget ist der Fitbit Ultra Tracker (kurz Fitbit). Das kleine Teil ist nicht größer als ein USB-Stick und hat nun seinen festen Platz an meinem Körper, egal ob in der Hosentasche oder am Gürtel, nachts trage ich ihn am Handgelenk (mehr dazu später).

Zunächst ist der Fitbit ein Schrittzähler. Er misst meine Schritte, die zurückgelegte Distanz in Kilometern, bewältigte Stockwerke beim Treppensteigen und versucht sich noch an verbrannten Kalorien. Auf Knopfdruck zeigt das kleine Display an, was ich bisher an einem Tag erreicht habe.

Soweit so gut. Spannend wird das Ganze natürlich erst durch die Internetanbindung. Mit dem Fitbit wird eine Dockingstation mitgeliefert, die an den PC oder Mac angeschlossen wird. Zur Einrichtung müssen beide Geräte noch fest verbunden sein. Später reicht es,  wenn ich mit dem Fitbit vorm Rechner sitze. Einmal die Woche muss er zum Laden dann aber doch noch mal an die Station.

Regelmäßig werden nun meine Daten an die Webseite von Fitbit übertragen. Dort wird genau protokolliert, wie viel Bewegung ich gehabt habe. Wer will, kann noch seine Ernährung aufzeichnen (derzeit sind noch keine deutschen Lebensmittel aufgelistet).

Wenn ich „richtigen“ Sport mache, lässt sich die Aufzeichnung des Fitbit hierfür hinterher anpassen. Mit langem Drücken des (einzigen) Knopfes am Fitbit zeichne ich eine Aktivität auf, erneutes langes Drücken beendet die Funktion. Nach der nächsten Synchronisation kann ich diese Aktivität manuell zuordnen und zum Beispiel angeben, dass ich in dieser Zeit Fahrrad gefahren bin. Dann war ich nämlich anders aktiv (hinsichtlich verbrannter Kalorien), als wenn ich nur herumspaziert wäre.

Diese Zuordnung kann man dann auch per App vornehmen, denn es gibt natürlich eine Android-App für den Fitbit, die mich über meinen laufenden Fortschritt unterrichtet. Jedoch sind dort nur die Daten der letzten Synchronisation enthalten. Nach ein paar Stunden unterwegs ist dort so ein Unterschied zu den Werten auf dem Fitbit-Display.

Ein weiteres Gadget von Fitbit (das ich mir bewußt nicht zulegen werde) ist die passende Waage, die man zuhause ins WLAN hängt und die dann bei jedem Wiegen das Gewicht ins Netz stellt.  Der Fitbit selbst kostet 99 Euro, die Waage 119 Euro.

Noch zum Schlaf: Wenn man sich nachts den Fitbit in einer Manschette (ist dabei) um das Handgelenk schnallt (Rechtshänder ans linke, Linkshänder ans rechte) und kurz vorm Einschlafen noch die „Aktivität“ aufzeichnet, analysiert der Fitbit anhand der Bewegungen im Schlaf die Schlaf- und Wachphasen. So weiß ich jetzt, dass ich genau 6 Minuten zum Einschlafen brauche und im Schnitt 6 Stunden und 20 Minuten schlafe.

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