Googles Wolkenspeicher öffnet bald seine Pforten

Dropbox, iCloud, Skydrive aufgepasst. Schon bald kommt Drive, in den Markt der Cloud-Speicherlösungen. So nennt Google sein Angebot an Speicherplatz in der berühmten Datenwolke. Damit hätten Nutzer von Smartphones und Tablets überall (Datenverbindung vorausgesetzt) Zugriff auf gespeicherte Fotos, Videos, Musik, Dateien, Dokumente, Passwörter und andere Anwenderdaten, die an mehreren Geräten benötigt werden. Große Dateien müssten nicht mehr als Mailanhänge oder via FTP-Uploads übertragen werden. Man schickt dem Empfänger einfach einen Link zur Datei in der Drive-Box.

Ich liebe den derzeitigen Marktführer Dropbox: meine Apps speichern dort Daten, die Datenbanken meiner Webseiten werden dort gesichert, meine journalistischen Texte liegen dort. Ja, ich vertraue der Wolke. Was mich an Dropbox besonders begeistert: Das Tempo. Das ist wirklich irre. Riesige und unzählige Dateien per Drag ´n Drop in die Wolke ziehen und Sekunden später sind alle Dateien dort vorhanden. Vielleicht erweckt die Software auch nur den Eindruck und der Upload läuft im Hintergrund weiter, aber mich als Nutzer haut es jedes Mal aus Ladebalken-Socken.

Apple hat seinen Dienst iCloud eng an iPhones und iPads geknüpft. Neben Backups aller Einstellungen, kann der Nutzer hier Fotos und Dokumente (iLife) speichern, aber auch auf seine eBooks, Apps und Musik zugreifen bzw. über mehrere Geräte abgleichen. Microsoft versucht mit Masse im Markt Fuß zu fassen: 25 GB erhält jeder Nutzer kostenlos. Bei Dropbox sind es nur zwei Gigabyte, für mehr muss bezahlt werden.

Ähnlich dürfte es auch Google halten, ein einfaches Konto ist kostenlos, wer mehr will, muss es mieten. Im Grund liegt ein Wolkenspeicher in der DNA von Google, denn sämtliche Dienste laufen auf Servern in Rechenzentren (Text & Tabellen, Kalender, Mail etc.). Jüngstes Mitglied in der Speicherfamilie ist Music. Laut Wall Street Journal steht der Start von Drive in den kommenden Wochen oder Monaten an.

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