Facebook kauft Instagram für eine Milliarde Dollar

Instagram Foto-App für AndroidDie Android-App ist erst wenige Tage alt, da vermeldet Mark Zuckerberg, man werde den Fotodienst für eine Milliarde US-Dollar in Aktien und Bargeld übernehmen.

Eine Hammer-Nachricht, wenn man sich anschaut, was bislang für Foto-Dienste bei Übernahmen gezahlt wurde – für flickr gab es gerade mal 30 Milionen Dollar. Der Kauf ist umso erstaunlicher, wenn man sich anschaut, dass Instagram bislang keinen Umsatz generiert. Das Unternehmen aus South Park in San Francisco hat 13 Angestellte und 9 Investoren. Die beiden Gründer Kevin Systrom (40 Prozent der Anteile) und Mike Krieger (10 Prozent der Anteile) fingen vor nicht einmal zwei Jahren mit dem Aufbau der Foto-Community an. Die beiden begeisterten sich für alte Fotoapparate. Mit ihrer App sollte es möglich sein, wie mit einer Polaroid oder einer analogen Spiegelreflexkamera, auf einem Smartphone zu fotografieren.

Mithilfe von Filtern werden die Aufnahmen „gealtert“. Dabei zeigen sich die Nutzer gegenseitig ihre Fotos – vor allem Strandbilder und Sonnenuntergänge. Doch Spot ist zwecklos das Start-up war mit seiner Idee über alle Maße erfolgreich. Hatte die Foto-Gemeinschaft Anfang 2011 rund eine Million Mitglieder, waren es im Dezember 2011 bereits 15 Millionen. Heute sind es rund 30 Millionen Nutzer.

Und wo zeigt man seine tollen Aufnahmen am liebsten? Richtig, im Social Network. Da die Zukunft „Social“ und „Mobile“ ist, dürfte Zuckerbergs Kauf durchaus Sinn machen. Ob die Höhe des Kaufpreises allerdings gerechtfertigt ist, muss sich erst noch zeigen.

Übernahmen von Foto-Diensten (c) Business Insider

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