Welches Android-Smartphone passt zu mir?

Smartphone AnschaffungIm Gegensatz zu den iPhone-Freunden haben Android-Fans einen entscheidenden Vorteil: Auswahl bei Smartphones! Ein halbes Dutzend großer Marken buhlen mit diversen Modellen um die Käufergunst.

Ein gutes Dutzend namhafter Hersteller buhlt mit unterschiedlichen Modellen von Smartphone über Phablet bis zum Tablet um die Gunst der Käufer. Das macht die Entscheidung bei der Anschaffung nicht einfacher, doch hat es einen anderen Vorteil: Die Preise sind ständig in Bewegung. Somit steht die Budget-Frage am Anfang der Suche nach einem neuen Smartphone.

1. Was will ich für ein Android-Smartphone ausgeben?

Jeder Hersteller hat ein Flaggschiff. Bei Samsung ist es das Galaxy S5, bei HTC das One M8 und bei Sony das Xperia Z2. Vielleicht muss es nicht zwingend eins dieser Vorreiter-Modelle sein. Die schönsten, besten und neuesten Android-Smartphones der Hersteller liegen in der Regel zwischen 600 und 800 Euro. Es geht aber auch deutlich günstiger. Einsteiger-Geräte, Zweitgeräte oder Smartphones für den Nachwuchs gibt es bereits unter 100 Euro. So bieten Verkäufer wie beispielsweise www.otto.de auch regelmäßig aktuelle Modelle mit Rabatten bis zu 25 Prozent an. Und auch für den mittleren Bereich (zwischen 200 und 400 Euro) gibt es eine gute Auswahl mit leistungsfähigen Android-Smartphones, die sich bereits in der Praxis bewährt haben. Kinderkrankheiten sind hier also kein Thema mehr.

2. Wie lange nutze ich mein Smartphone?

Ein wenig Kopfrechnen lohnt sich. Wer bei der Vertragsverlängerung beim Mobilfunkprovider auf ein subventioniertes Gerät verzichtet, kann in der Regel eine Reduktion seines monatlichen Tarifs verhandeln (ca. 10 Euro/Monat). Wer also weiß, das neue Smartphone hält sowieso keine zwei Jahre (weil es dauernd herunterfällt) oder die Hardware so lange nicht mitmacht (zu wenig Speicher, zu langsamer Prozessor), der dürfte günstiger fahren, wenn er sein Smartphone ohne Subvention vom Provider erwirbt.

3. Was mache ich mit dem Smartphone?

Die Nutzungsart bestimmt die technische Ausstattung und damit auch den Preis. Ist das Smartphone in erster Linie für die Medienwiedergabe, Fotografie oder Deine Kommunikation (Telefon, Kurznachrichten, Social Media)? Ein großer Bildschirm mit 5,1 Zoll (knapp 13 cm Diagonale), wie es das Galaxy S5 von Samsung hat, ist toll für TV-Serien und Filme. Auch selbstgeschossene Fotos und Videos sehen auf dem Full-HD Super Amoled-Bildschirm toll aus. Auf der anderen Seite ist ein großes Display hinderlich, wenn das Smartphone diskret in Hemd- oder Hosentasche verschwinden soll. Die 14,7 x 9 cm des Galaxy Note sorgen für sichtbare Beulen im Stoff.

Wer viel mit dem Gerät unterwegs ist, sollte einen Kompromiss zwischen Bildschirm- und Gehäusegröße schließen. Eine wichtige Kennzahl für den Unterwegs-Nutzer sind die Miliamperestunden (mAh) des Akkus. Je höher der Wert, desto mehr Energie kann die wiederaufladbare Batterie aufnehmen. Auch hier bietet die Android-Welt einen Vorteil. Anders als beim iPhone sind bei den meisten Herstellern die Akkus austauschbar. Geht der Li-Ionen-Akku im Laufe der Zeit in die Knie, wird nur er ausgetauscht und nicht gleich das komplette Smartphone.

Wer sein Android-Smartphone mit in Wald und auf die Wiese nimmt, sollte auf einen Spritzwasserschutz ab Werk achten. Eine weitere wichtige Stellschraube ist der Speicher. Das Android-Smartphone hat einen internen Speicher (16, 32 oder 64 Gigabyte), den man mithilfe einer microSD-Karte erweitern kann. Während die Speicherkarte für Medien wie Fotos und Filme praktisch ist, kann der zusätzliche Speicherplatz nicht uneingeschränkt für Apps genutzt werden. Manche Apps müssen zwingend im internen Speicher installiert werden.

Bei der Anschaffung sollte man bedenken, dass das Betriebssystem bereits etliche Gigabyte vom internen Speicher einnimmt. Beim HTC One beispielsweise bleiben dem Nutzer bei der 16 GB-Version nur noch 10 GB für seine Inhalte.

4. In welchem Netz bin ich unterwegs?

Wie schnell die Daten aus dem Internet auf dem Bildschirm erscheinen, bestimmt die Funktechnik, auch Frequenzband genannt. Dabei wird GSM für die Sprachübertragung genutzt. UMTS, HSPA+, HSUPA/HSDPA und LTE stehen – in aufsteigender Tempo-Reihenfolge – für die Datenübertragung. Doch wenn Dein Mobilfunkprovider oder Dein gewählter Tarif keine LTE-Geschwindigkeit unterstützt, dann benötigst Du auch kein Smartphone mit diesem Frequenzband.

5. Android ist nicht gleich Android

Es gibt nicht nur unterschiedliche Android-Versionen (erkennst Du an den Nummern), sondern auch unterschiedliches Aussehen. Das „reine“ Android, wie es die Google-Entwickler entworfen haben, findest Du nur bei Geräten im Play Store. Hier wird beispielsweise bei den Nexus-Smartphones das Original-Android, auch Stock Android genannt, aufgespielt. Alle anderen Hersteller nehmen Veränderungen an der Benutzeroberfläche vor, so dass die Käufer ein „Markengefühl“ entwickeln. Ansonsten wäre eine Differenzierung zum Wettbewerber aussichtslos. Bei Samsung heißt die Optik Touchwiz, bei Huawei Emotion und bei HTC Sense. Allerdings verlangsamt dieses Vorgehen den Update-Zyklus. Sobald Google eine neue Android-Version herausgegeben hat, nehmen die Hersteller ihre Anpassungen an der Oberfläche vor, was natürlich Zeit benötigt.

6. Schutz vor Viren und Würmern

Jeweils die neueste Android-Version auf seinem Smartphone zu haben, ist aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Mit jedem Update werden entdeckte Lücken geschlossen. Da der Android-Markt jedoch sehr heterogen ist, läuft auf gerade mal neun Prozent aller Geräte die aktuelle Version von KitKat, benannt nach dem Schokoriegel. Bei Apple laufen 89 Prozent aller Modelle mit der aktuellen Version iOS 7. Ein Vorteil des geschlossenen Systems. Auch mit Schadsoftware hat Apple bislang keine Probleme, zu 99 Prozent treten Viren, Würmer und Trojaner im Android-Umfeld auf. Das offene Betriebssystem, die Gerätevielfalt und der hohe Marktanteil wirken magisch auf Hacker und Betrüger. Zudem ist ein Android-Nutzer in Sachen Apps nicht nur auf Googles Play-Store angewiesen. Es gibt etliche Alternativen, darunter auch viele graue Quellen. Diese Installations-Möglichkeit lässt sich jedoch in den Einstellungen unterbinden, so dass ein Gerät an den Play-Store gebunden ist.

Außerdem sollte eine Sicherheits-App laufend nach potenziellen Gefahren Ausschau halten. In Frage kommen beispielsweise Apps wie Lookout Mobile Security, Symantec Mobile Security Agent oder Norton Antivirus & Sicherheit. Frage vor dem Kauf, ob der Hersteller die neueste Android-Version bereits installiert oder zumindest ein Update angekündigt hat. Derzeit ist Version 4.4.4 die neueste von KitKat. Doch Version „L“ wirft bereits seine Schatten voraus. Im Herbst 2014 kommt ein größeres Update des Betriebssystems mit einem komplett neuen Look. Das Design wird flacher, wie bei iOS 7 und Windows Phone. Die Zeit der dreidimensionalen Icons und Schatten ist auf den Bildschirmen erst mal passé.

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Symantec Mobile Security Agent
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Norton Antivirus & Sicherheit
Entwickler: NortonMobile
Preis: Kostenlos+
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